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Studienreise in den Westen Bulgariens


Der Ohrid-See

Westbulgarien: Bezaubernder und traditionsreicher Balkan

Malerische Hochgebirgszüge, thrakische Zivilisationsspuren, charakteristische Architektur und auch der Joghurt im Original - Westbulgarien erwartet uns:

Добре дошли! - Herzlich willkommen!

Einladende Bergwelt

Zum Hausgebirge der Sofioter, dem Vitoša, unternehmen wir einen ersten Ausflug, das Rila-Gebirge verbirgt für uns einem Landschaftsgemälde gleich das dortige Rila-Kloster und die Ausläufer des im Pirin-Gebirge gelegenen, 2.914 m hohen und aus Marmor bestehenden Vihren lassen uns die atemberaubende Schönheit dieses Wander- und Wintereldorados erspüren.

Zerklüftete Bergketten mit zahllosen Zweieinhalbtausendern, sowie glazialen und klaren Bergseen sind die Kennzeichen des Pirin-Nationalparks, einem UNESCO-Weltnaturerbe. Und eine 1.300-jährige Kiefer, die älteste Bulgariens, zu berühren, darf zu den Glücksmomenten im Leben zählen.

Die Rhodopen, benannt nach einem thrakischen Gott ziehen sich bis nach Griechenland hinein und laden uns zum Wandern ein. Eindrucksvoll werden uns hier vor allem die Höhlen und Schluchten bei Jagodina und Trigrad in ihren Bann ziehen. Die auch als "Perle in der Krone" der Rhodopen bezeichnete kilometerlange Jagodina-Höhle besticht durch bizarre Tropfsteingebilde. Die Rhodopen beherbergen aber auch die Pomaken, bulgarischsprachige Muslime mit eigenen Traditionen. Wir werden Gelegenheit haben, uns mit ihrer Lebensweise und ihrer Stellung in der bulgarischen Gesellschaft bekannt zu machen.

Das Faltengebirge Stara Planina ist als Balkan bekannt und Namenspate der Halbinsel. Nur wenige Verkehrswege durchkreuzen diesen Höhenzug und unser Weg führt uns dabei über den geschichtsträchtigen Šipka-Pass und entlang des landschaftlich faszinierenden Iskar-Durchbruchs.

Fruchtbare Tiefebenen voller Schätze

Viele heutige Siedlungen wurden schon zu vorchristlichen Zeiten angelegt. Die ideelle Welt der Thraker mit ihren Göttern und Sagen lässt sich teilweise verorten: mit dem Gott Dionysos geweihten Tempel Perperikon nahe Kărdžali und der Höhle des legendären Orpheus bei Trigrad.

Ein Teil der thrakischen Tiefebene ist mindestens für zwei Dinge berühmt - Thraker und Rosen. Das Tal ist gesättigt mit thrakischen Grabhügeln, von denen wir drei der Wichtigsten kennenlernen: den in Starosel, den auf der Weltkulturerbeliste stehenden in Kazănlak und die Königsnekropole bei Kazănlak. Die Ausgrabungsschätze, viele golden, lassen sich aber original nur im Sofioter Nationalmuseum bewundern.

Blühend und duftend erwartet uns das Tal der Rosen um Kazănlak im Mai und Juni, zu anderen Zeiten bleibt fast nur das Rosenmuseum. Schon die Römer nutzten die Heilwirkung der Mineralquellen bei Hisar. Auch uns wird eine Probe nicht schaden

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Wiedergeburt auf bulgarisch

Der besondere Architekturstil einheimischer Wohnhäuser, der auf die Epoche der ’nationalbulgarischen Wiedergeburt’ im 18. und 19. Jahrhundert zurückgeht, wird uns in zahlreichen Städten und Bergdörfern auffallen, aber besonders schön und dicht in Melnik, Plovdiv und der alten Hauptstadt Veliko Tarnovo. Zwei Museumsdörfer, Etara, das durch traditionelles Handwerk geprägt ist und das Bergdorf Koprivštica runden das Bild ab. Im letzteren werden wir uns in landschaftlich erhabener Umgebung in die Zeit des 19. Jahrhunderts zurückversetzt fühlen.

Glaube und Klöster

Immer wieder werden wir auf unserer Reise vor und in würdevollen Klöstern stehen. Nachdem wir einen der bekanntesten und berühmtesten Orte Bulgariens, das schon erwähnte Rila-Kloster, einer UNESCO-Weltkulturerbestätte, betreten haben, erwartet uns das Bačkovo-Kloster in den Rhodopen mit einer interessanten Gründungsgeschichte: die georgischen Brüder Grigori und Abasi Bakuriani errichteten vor knapp tausend Jahren dort das zweitgrößte und zweitbedeutenste Kloster Bulgarien, welches später durch seine Wandmalereien berühmt geworden ist. Gegen Ende unserer Reise werden wir von Sofia aus Gelegenheit haben, die von der UNESCO geschützten, mittelalterlichen Klosteranlagen von Bojana zu bewundern.

Gemeinsam ist den meisten bulgarisch-orthodoxen Kirchen, dass sie während der osmanischen Herrschaftszeit unter Zerstörungen und Beeinträchtigungen zu leiden hatten. Eine Renaissance erlebte die Orthodoxie in Bulgarien immer in Zeiten nationalen Aufbruches, allerdings konnte sie nach 1990, auch auf Grund interner Streitigkeiten, ihre frühere Bedeutung nicht wiedererlangen. Ein neuzeitliches Beispiel ist das Sokolski-Kloster aus dem 19. Jahrhundert, nahe Grabovo im Balkan-Gebirge gelegen.

Wein und Gesang

Das Bulgarien bekannt für seine Weine ist, dürfte manchem nicht entgangen sein. Nicht nur unikate Rebsorten wie der Melnik laden uns zum Verkosten in der gleichnamigen und kleinsten Stadt Bulgariens ein. Dabei können wir auch mehr über die heimische Weinkultur als schmackhaftes Erbe der Thraker mit ihrem Gott Dionysos sowie über Churchills Vorlieben erfahren.

Die bulgarische Küche, lecker naturbelassen oder deftig, bescherte der Welt mindestens zweierlei: den Šopska-Salat und den Joghurt mit der "bulgarischen" Bakterienkultur, der vielfältig verwendet und als erfrischendes Getränk, mit Gurken als Suppe, mit Knoblauch oder Honig immer genossen werden kann.

Ähnlich den ’singenden Balten’ pflegen auch die Bulgaren, vor allem im ländlichen Raum ihre tradierte Volkskultur aus Gesang, Instrumentalem und Tanz. Und wer zu verstädtert ist, kann seine bulgarische Seele beim Fernsehsender FolklorTV erfreuen. Die internationale Bedeutung bulgarischer traditioneller Musik beweist auch die polyphone Hörprobe an Bord der "Voyager", unterwegs in die unendlichen Weiten des Weltalls...

Begleiten Sie uns nach Bulgarien, um näher an der Natur, näher an den Menschen und näher an der Wirklichkeit zu sein!

На добър път! Gute Reise!

 

Termine und Reisepreise Bildtitel Bildtitel Bildtitel Bildtitel Bildtitel Bildtitel Bildtitel
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Termine:
03.06. - 18.06.17
12.08. - 27.08.17
30.09. - 15.10.17
pro Person: 2220,- €