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Studienreise - Montenegro


Meer und Schwarze Berge in Montenegro

Montenegro:
Land schwarzer Natur, der Bergfürsten und Oliven

Ob seiner Naturschönheiten und seiner exponierten Lage zählt Montenegro unzweifelhaft zu den Perlen im Mittelmeerraum - zerklüftete Berglandschaften, die direkt in die Adria zu fallen scheinen und heute ob ihrer Urwüchsigkeit ein Eldorado für Naturliebhaber sind. Die montenegrinische Küstenregion war dagegen schon immer begehrt bei den handelstreibenden Mittelmeermächten, den saisonalen Vogelzügen und den Zugereisten.

Dobro došli!
Herzlich willkommen!

Wunder der Natur

Bereits die Anreise mit dem Zug ist uns ein besonderes Erlebnis. Über Stunden genießen wir auf einer der schönsten Bahnstrecken die Bergwelt am Rande tiefer Schluchten, nur durch zahlreiche Tunnel unterbrochen. Manche Schlucht wird auch überquert, so auf Europas höchstem Eisenbahnviadukt.

Das kleine Montenegro verfügt über sehenswerte, landschaftliche Einmaligkeiten, die auf unserer Reiseroute liegen. So ist die canyonartige Tara-Schlucht mit ihren 78 km und maximalen 1,3 km die längste und tiefste in Europa und steht als Teil des Durmitor-Nationalparks unter dem Schutz der UNESCO. Der wasserpflanzenreiche Skutari-See im Süden des Landes wiederum gilt als das größte Binnengewässer in Südosteuropa und ist uns einen Bootsausflug wert. Aber am berühmtesten ist vielleicht die Bucht von Kotor, fjordähnlich und damit für das südliche Europa einzigartig.

Erleben werden wir die bergige Natur auch bei leichten Wanderungen in den Nationalparks von Durmitor, Biogradska gora und am Lovćen und das Maritime an der Adria-Küste mit ihrem längsten Sandstrand.

Billard in den Bergen

Territoriale Ausdehnung und politische Bedeutung der montenegrinischen Fürstentümer waren geschichts- und zeitabhängig. Teilweise waren die Bergregionen im Landesinnern so abgelegen, dass selbst die Osmanen sie nicht erreichen konnten und ein Rückzugsgebiet für die meist slawischen Bergstämme darstellten. Das kleine Cetinje war ihre Hauptstadt und einige frühere Botschaftsvillen künden von internationaler Bedeutung auch als Nebenschauplatz politischer Machtspiele europäischer Großmächte. Als ein Symbol für Modernität und Zeitgeist wurde vom dichtenden Fürstbischof Petar II. Petrović-Njegoš bereits Anfang des 19. Jahrhunderts mit Eseln ein Billiard-Tisch über die Berge transportiert. Wir werden in Cetinje Gelegenheit haben, uns mit diesen Geschichten vertraut zu machen.
Zudem wurde für diesen Nationalhelden zu Titos Zeiten auf einer Bergspitze des Lovćen ein monumentales Mausoleum geschaffen, dem wir auch wegen der grandiosen Aussicht einen Besuch abstatten werden.

Venezianer, Habsburger und Osmanen

An der heutigen montenegrinischen Adriaküste verlief die historisch-politische Entwicklung dagegen in anderen Bahnen. Die sehenswerten Städte Budva und Kotor gehen auf Gründung der Illyrer und Römer zurück, verdankten ihrer Bedeutung als Hafenstädte Venedig und Österreich-Ungarn. Die Altstädte spiegeln diese Herrschaftszeiten wieder und erscheinen uns dadurch historisch kompakt.

Kotor ist vielleicht der bekannteste Ort in Montenegro. UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe sind die Altstadt und die gleichnamige Bucht. Nach dem letzten Erdbeben vollständig wieder aufgebaut, beeindruckt der alte Stadtkern durch verwinkelte Gassen, zahlreiche Stadtpaläste und der romanischen Kathedrale St. Tryphon mit ihren byzantinischen Einflüssen - alles durch dicke Mauern geschützt. Darüber thront auch noch die alte Militärfestung.

Das in der Nähe gelegene Seefahrerstädtchen Perast besticht wiederum durch seine Renaissance- und Barockbauten, die weltoffen nicht hinter Mauern versteckt wurden. Dafür hat sich Perast aber mit zwei, teilweise auf Schiffswracks errichteten Inseln, die Kloster, Kirche und Friedhof beherbergen, bereits vor Jahrhunderten ein Denkmal gesetzt. Ein Bootsausflug wird uns auch dorthin führen.

Weiter südlich an der Küste erwartet uns mit Budva eine der ältesten Städte der Adria, dessen Altstadt auf den Fundamenten einer Insel ruht, die später mit dem Festland verbunden wurde. Wieder meterdick befestigt zeugen katholische und orthodoxe Kirchenbauten und die mächtige Zitadelle von einstiger Bedeutung.

Bereits im alten Bar und noch mehr in Ulcinje ist dagegen der osmanische Einfluss im Stadtbild deutlich sichtbar, das zudem heute Zentrum der albanischen Minderheit ist. Natürlich war das Gebiet des heutigen Montenegros auch schon zu Urzeiten besiedelt. Illyrischen, griechischen und römischen Spuren werden wir in Risan an der Bucht von Kotor, in Doclea und Medun bei der Hauptstadt Podgorica begegnen.

Orthodoxie, Ökologie und Oliven

Sakrale Architektur verschiedener Zeitepochen werden uns auf der Reise das eine oder andere Mal auch begegnen. Am Rande der Morača-Schlucht liegt das gleichnamige Kloster, dessen freskenreiche Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Noch beeindruckender und auch bei Pilgern beliebt ist das Felsenkloster Ostrog aus dem 17. Jahrhundert wegen der mumifizierten Gebeine des Gründers Vasilije Jovanović. Beide Klöster unterstehen der serbischen Orthodoxie. Noch nicht ganz fertig, aber schon imposant ist die neue orthodoxe Kathedrale in der Hauptstadt Podgorica - als Zeichen steigender Religiosität.

Einer der Staatsziele in der Verfassung bezieht sich auf den Schutz von Natur und Umwelt. Ob allerdings Montenegro dieser besonderen Rolle als selbstdefiniertem erstem ökologischen Staat gerecht wird, werden wir nicht nur während unserer Nationalparkbesuche in Durmitor, bei Kolašin und am Skutari-See diskutieren können.

Schon seit alters her werden auf dem Gebiet des heutigen Montenegros dank seiner klimatischen Bedingungen Oliven angebaut und vielseitig in der mediterranen Küche verwendet. Ein etwa 2000-jähriger Olivenbaum, vielleicht Europas ältester, in der Nähe von Bar zeugt davon. Mit Käse und Schinken aus den Bergen, Adriafischen, lokalen Weinen und Obstbränden erwarten uns darüber hinaus weitere Geschmackserlebnisse.

Entdecken und genießen Sie das großartige kleine Land an der Adria!

Srećan put!
Gute Reise!

 

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Termine:
06.05. - 16.05.17
26.08. - 05.09.17
30.09. - 10.10.17
pro Person: 1840,- €